Kirchenoberhaupt ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
Papst Leo XIV. wird am Dienstagvormittag in das römische Gemelli-Krankenhaus eingeliefert. Dies bestätigte das vatikanische Presseamt am Montagnachmittag. Der Papst selbst hatte am Sonntag im Zuge des Mittagsgebets auf dem Petersplatz mitgeteilt, dass er wegen eines Knotens in der Lunge operiert werden müsse.
Im Gemelli-Spital gibt es seit mehreren Jahrzehnten eine eigene Patientenwohnung für die Päpste. Vatikansprecher Matteo Bruni hatte am Sonntag mitgeteilt, dass Leo XIV. nach dem aktuellen Eingriff voraussichtlich eine zusätzliche Zeit von "etwa einer Woche" im Spital verbringen werde.
"Kürzlich haben die Ärzte bei einigen Untersuchungen einen begrenzten Knoten in meiner Lunge festgestellt", hatte das 71-jährige Kirchenoberhaupt am Sonntag erklärt. "Er wurde in einem sehr frühen Stadium entdeckt und ist gut lokalisiert. Die Ärzte halten einen Eingriff für angebracht." Aus dem Vatikan hieß es, dass der Lungenknoten bei routinemäßigen Kontrolluntersuchungen entdeckt worden sei.
Die Ankündigung des Papstes löste eine Welle von Genesungswünschen aus. "Die ganze Kirche Österreichs ist Ihnen nahe, Heiliger Vater!", ließ auch Österreichs Bischofskonferenz-Vorsitzender Franz Lackner wissen und rief zum Gebet für Leo XIV. auf.
Seit der Papst von einem Knoten in seiner Lunge gesprochen hat, wird im Vatikan spekuliert und gerechnet. Der Zeitplan von Leo XIV. ist dabei ein zentraler Faktor. Nun soll alles ganz schnell gehen - Von Kathpress-Rom-Korrespondent Ludwig Ring-Eifel
Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz zur bevorstehenden Lungenoperation des Kirchenoberhaupts: "Beten und bitten wir, dass der Eingriff gut verlaufen und die Genesung sich rasch einstellen wird"