Kölner Dom verlangt bald Eintritt von Touristinnen und Touristen
05.03.202614:14
Deutschland/Kirche/Finanzen
Für Gottesdienstbesucher bleibt die bekannte Kathedrale frei zugänglich
Köln, 05.03.2026 (KAP/KNA) Der Kölner Dom erhebt ab der zweiten Jahreshälfte einen Eintritt für Touristinnen und Touristen. So soll die Finanzlage von Deutschlands bekanntester Kirche verbessert werden, wie Dompropst Guido Assmann am Donnerstag bekannt gab. "Wir müssen unsere eigene Einnahmenseite steigern", sagte der Geistliche. Für Gottesdienste und Gebete soll der Dom aber weiterhin frei zugänglich sein. Nun werde ein Konzept für die praktische Umsetzung entwickelt, sagte Assmann. Auch die Höhe der künftigen Gebühr stehe noch nicht fest.
Derzeit kostet die bekannte Kathedrale mehr Geld, als sie einnimmt: Die Ausgaben lagen 2024 bei rund 14,2 Millionen Euro, die Einnahmen bei etwa 14 Millionen Euro.
Den Kölner Dom besuchen pro Jahr rund 6 Millionen Menschen. Die Kirche gehört damit zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Bundesrepublik. In Deutschland sind die meisten Kirchen frei zugänglich. Allerdings kosten zum Beispiel Turmbesteigungen und Kirchenschatz-Ausstellungen häufig Eintritt.