Erste Versammlung der 2025 gegründeten Mitteleuropäischen Provinz - P. Christoph Eisentraut zum Provinzial gewählt
Münster, 05.03.2026 (KAP) Die Mariannhiller Missionare in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben im Zuge ihrer ersten Versammlung der Mitteleuropäischen Provinz eine neue Leitung gewählt: Sie besteht aus Provinzial P. Christoph Eisentraut und seinem Stellvertreter P. Mario Muschik. Zu weiteren Räten wurden P. Hubert Wendl, P. Abidon Kabwe und P. Herbert Mudzimu gewählt.
P. Eisentraut leitete die neue Provinz bereits im vergangenen Jahr. Er war von Generalsuperior P. Michael Maß für ein Jahr - bis zum ersten Wahlkapitel - ernannt worden. Zuvor war er Provinzial der Deutschen Provinz sowie Regionaloberer der österreichischen Region der Missionare von Mariannhill. Nun wurde er im Rahmen des ersten Provinzkapitels für die erste reguläre Amtszeit von drei Jahren gewählt.
Die Teilnehmer des Provinzkapitels versammelten sich vom 2. bis 4. März im Jugendhaus Mariannhill in Maria Veen (Diözese Münster, Deutschland) zum ersten Wahlkapitel. Die neue Provinz, die 2025 aus den bisherigen Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz gebildet worden war, hat im Moment 45 Mitglieder, von denen 15 aus verschiedenen afrikanischen Ländern stammen. Das Kapitel beriet erste gemeinsame Schritte und Projekte der neugeformten Provinz. Vor der inhaltlichen Arbeit im Gremium begann die Versammlung mit einem Festgottesdienst zu Ehren des Seligen Pater Engelmar Unzeitig in der Marienkirche in Maria Veen, dem Generalsuperior Pater Michael Maß vorstand.
Die Mariannhiller Missionare (Ordenskürzel CMM) sind eine katholische Missionskongregation mit heute rund 450 Mitgliedern, die vor allem in Südafrika, Simbabwe, Sambia und Mosambik tätig sind. Sie haben ihren Ursprung im Trappistenkloster Mariannhill in Südafrika, das der gebürtige Vorarlberger Franz Pfanner (1825-1909) Ende des 19. Jahrhunderts gründete. 1885 wurde er der erste Abt von Mariannhill. 1909 trennte der Apostolische Stuhl das Kloster vom Trappistenorden und ebnete so den Weg für die Umwandlung Mariannhills in eine neue und unabhängige missionarische Gemeinschaft: die Kongregation der Missionare von Mariannhill.
Seelsorglich tätig sind die heimischen Ordensmitglieder vor allem in der Pfarr- und Wallfahrtsseelsorge, in der Kranken- und Altenpastoral, in der Erwachsenenbildung, als Exerzitienbegleiter sowie als Religionslehrer, zudem sind Weltkirche und die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit wichtige Anliegen. Die Generalleitung des Ordens befindet sich in Rom. (Infos: https://www.mariannhill.at/)