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Kardinal Fernando Filoni
Bild Copyright: © Mazur/cbcew.org.uk

Persönlichkeiten des Konklaves: Kardinal Fernando Filoni

06.05.2025 14:16
Italien/Vatikan/Irak/Kirche/Papst/Wahl/Konklave/Kardinäle/Filoni
Als "Nuntius Courage" im Irakkrieg bekannt gewordener Süditaliener war Leiter der mächtigen Vatikanbehörde für Evangelisierung der Völker und ist seit 2019 Großmeister der Grabesritter
Rom, 06.05.2025 (KAP) Kardinal Fernando Filoni, Vatikandiplomat, früherer Leiter der vatikanischen Missionsbehörde, ist seit 2019 Großmeister des Ordens der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Besondere Bekanntheit erlangte Filoni im Irakkrieg 2003, als der "Nuntius Courage" ungeachtet der Bombardierung Bagdads durch US-Streitkräfte auf seinem Botschafterposten dort ausharrte. Der heute 79-jährige Süditaliener gilt im Vatikan als einer der besten Kenner des Nahen Ostens und Chinas. 2021 begleitete er Papst Franziskus auf seinem historischen Pastoralbesuch im Irak.

Filoni wurde am 15. April 1946 im apulischen Manduria geboren und 1970 in Galatone zum Priester geweiht. Er promovierte in Kanonischem Recht an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom und in Philosophie an der Universität La Sapienza. Zudem studierte er Journalismus an der Libera Università Internazionale degli Studi Sociali (Luiss).

In den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls trat er 1981 ein. Erste Stationen waren Sri Lanka und Iran, dann nach einer Zeit im vatikanischen Staatssekretariat Brasilien und die neu eröffnete diplomatische Mission in Hongkong.

2001 wurde Filoni päpstlicher Botschafter in Jordanien und im Irak. In Bagdad entging er 2006 knapp einer Autobombe, die nahe der Nuntiatur explodierte. Kurz darauf übernahm er die Vatikanvertretung in der philippinischen Hauptstadt Manila. Nur gut ein Jahr später, 2007, machte Benedikt XVI. ihn zum Substituten im vatikanischen Staatssekretariat, eine Art Stabschef.

2011 erhielt Filoni die Leitung der finanziell und personalpolitisch gewichtigen damaligen Missionskongregation im Vatikan. Die administrative und wirtschaftliche Machtfülle der "Kongregation für die Evangelisierung der Völker" trug deren Präfekten den Beinamen "roter Papst" ein. 2012 folgte die Aufnahme ins Kardinalskollegium, wo der Italiener heute der Klasse der Kardinalbischöfe angehört.

Der damals neu gewählte Papst Franziskus bestätigte Kardinal Filoni 2013 im Präfekten-Amt, ließ ihn aber Ende 2019 den Posten zugunsten von Kardinal Luis Tagle räumen. Stattdessen übernahm Filoni das Amt des Großmeisters der Grabesritter. Der "Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem" hat weltweit 30.000 Mitglieder und wird vom Kardinal-Großmeister in Rom geleitet.
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