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II. Vatikanisches Konzil

Bild: Die Bischöfe (Konzilsväter) auf ihren Plätzen in der Konzilsaula in der Peterskirche. Ein Bischof schaut durch ein Fernglas.
Dossier

Vor 50 Jahren - am 8. Dezember 1965 - ging das Zweite Vatikanische Konzil zu Ende. Es war die größte Kirchenversammlung der Geschichte und das bislang letzte ökumenische Konzil der katholischen Kirche.

Konzil
Bild Copyright: © (c) 2012 KNA-Bild Alle Rechte vorbehalten., N.N.

Konzils-Ende vor 50 Jahren

27.11.2015 13:45

Vor 50 Jahren - am 8. Dezember 1965 - ging das Zweite Vatikanische Konzil zu Ende. Es war die größte Kirchenversammlung der Geschichte und das bislang letzte ökumenische Konzil der katholischen Kirche.

Vor 50 Jahren - am 8. Dezember 1965 - ging das Zweite Vatikanische Konzil zu Ende. Es wurde von Papst Paul VI. feierlich beendet, war die größte Kirchenversammlung in einer 2.000-jährigen Geschichte der Kirche und das 21. und bisher letzte ökumenische Konzil der katholischen Kirche. Drei Jahre hatten insgesamt 2.850 Konzilsväter über eine Reform der Kirche gerungen. Der Wunsch nach Öffnung, nach einem neuen Anfang in die heutige Zeit hinein, nach Überwindung festgefahrener Mechanismen bestimmte mit atemberaubender Dynamik die Beratungen. Ihr Ergebnis sind insgesamt 16 Dokumente, die bis heute Richtschnur und Quelle der Inspiration für die Kirche und die Gläubigen gleichermaßen sind und um deren Verständnis und Verwirklichung nach wie vor gerungen wird.

Das Konzil wollte die Kirche durch eine Reform ihrer Strukturen in eine neue Zeit führen und den Weg für die Einheit der getrennten Christen ebnen. Die ganze christliche Wahrheit sollte auf eine neue Art ausgesagt werden. Dazu erarbeitete die Versammlung zwei dogmatische und zwei pastorale Konstitutionen, neun Dekrete und drei Erklärungen. In diesen Dokumenten definierte die Kirche u.a. ihr eigenes Selbstverständnis neu, sie klärte ihre Haltung zur Welt, reformierte die Liturgie, bekannte sich zur Religionsfreiheit und richtet ihr Verhältnis zu den nichtchristlichen Religionen neu aus.

Dass das Konzil weder neue Dogmen proklamierte noch andere letztverbindliche Aussagen machte, erweist sich rückblickend als Stärke und Schwäche zugleich. Dasselbe gilt für das Bestreben, auch die Meinung von Minderheiten, insbesondere der konservativen kurialen Gruppe, zu berücksichtigen. Viele Texte haben Kompromisscharakter. Manche Unausgeglichenheiten lassen auch zu, dass sich die Vertreter gegensätzlicher Auffassungen zu Recht auf einzelne seiner Aussagen berufen können. Kardinal Franz König, eine der großen Gestalten des Konzils, hat daher immer wieder betont, dass man einerseits die Texte des Zweiten Vaticanums genau lesen, aber auch ihre Entstehungsgeschichte und ihr Umfeld im Auge behalten müsse.

Die Umsetzung von Konzilen dauert in der Regel mehrere Jahrzehnte und ist auch für das Zweite Vaticanum längst noch nicht abgeschlossen. Fest steht, dass eine "Rückkehr hinter das Konzils" nicht möglich ist, was auch die Päpste seither immer wieder unterstrichen haben. Viele erkennen in Papst Franzikus einen vom Konzil zutiefst geprägten Kirchenmann. Sein Pontifikat kann in vielerlei Hinsicht als eine vertiefte Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils gedeutet werde, bei der es ihm um eine "Kirche in der Welt von heute" geht, die den Menschen ganz nahe sein will.
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Theologe Beinert: "Ein weiteres Konzil ist unumgänglich"
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Theologe Theobald über die pastorale Wende des Konzils
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Vatikan begeht "Nostra aetate"-Jubiläum mit großem Kongress
15.10.2015 09:23
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Konzil: Vor 50 Jahren wurde "Nostra aetate" verabschiedet
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